SV Mörsch Freizeit
Bericht über den Jahresausflug 2025 – Fortführen der Tradition oder Neuanfang?
In der Vergangenheit war er oft Gesprächsgegenstand und nun war es Realität. Der erste Ausflug ohne unseren langjährigen Organisator und Freund Konrad Neu stand bevor.
Unser Sportkamerad Raimund Gerstner hatte dankenswerterweise die Organisation des diesjährigen Ausfluges übernommen und dafür ein fettes Dankeschön der ganzen Gruppe. Ich nehme es vorweg.
Auch in diesem Jahr hatten wir einen echt schönen Ausflug.
Unser Ziel in diesem Jahr: das Klosterbräuhotel in Irsee im Allgäu.
Am Freitag (Feiertag), den 3. Oktober sind wir um 6 Uhr mit 4 PKWs losgefahren und waren, womit niemand gerechnet hatte, komplett ohne Stau bereits um 8:30 Uhr am Ziel. Danke an die Fahrer Ralf, Uwe, Raimund und Thomas.
Leider hat sich unsere Teilnehmerzahl in diesem Jahr kurzfristig um 2 Personen auf 13 verringert. Den beiden Daheimgebliebenen wünschen wir gute Besserung und hoffen, dass ihr beide beim Ausflug 2026 wieder an Bord seid. In diesem Jahr hat sich , worüber sich alle gefreut haben, ein alter Bekannter wieder angemeldet zum Ausflug. Karl wir begrüßen dich und hoffen du bist jetzt wieder regelmäßiger Teilnehmer!
Traditionell gab es nach Ankunft und verteilter Ausflugszeitschrift das erste gemeinsame Frühstück, das nach meinem Verständnis keine Wünsche offenließ. Die erste Runde Frühstückspils im Probierbrett wurde auch gleich serviert – Danke an unseren sportlichen Leiter Rainer für die Spende.
Gegen 10:45 Uhr bei trockenem Wetter teilweise mit Wanderschuhen aber auch normalen Straßenschuhen liefen wir nach Kaufbeuren und kamen auch Schlag 12 Uhr am Eingangsortsschild „Kaufbeuren“ an.
Auf Wunsch der Gruppe gab es jetzt eine kleine Stadtführung durch unseren Raimund. Dabei wurden u. a. sowohl die historische Stadtmauer als auch die Kirchen St. Martin und St. Blasius von unserem Weg gekreuzt. Übrigens Kaufbeuren ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Allgäu mit etwa 46.000 Einwohnern.
Gegen halb 2 Uhr, wir wurden schon erwartet, kehrten wir ein im Brauerei Gasthof Rose.
Die Verköstigung stieß ausnahmslos auf zufriedene Sportkameraden und Danke an unserem lieben Hartmut für den anschließenden Verdauungsschnaps. Mit den vorhandenen Sitzplätzen draußen konnten wir uns wetterbedingt leider nicht anfreunden. Kurz nach 15 Uhr verließen wir wieder den Gasthof. Die Sonne begleitete uns auf dem Rückweg und im Hotel Klosterbräu angekommen, konnten wir tatsächlich noch ein kühles Bier im Freien genießen.
Anschließend konnten wir unsere Zimmer beziehen und Punkt 19 Uhr trafen wir uns in unserem Frühstücksraum unseres Hotels zum ersten von drei gemeinsamen Abendessen. Es war für keinen Sportkameraden ein Problem, aus der Speisekarte etwas Leckeres zu bestellen. Ob Wild, Schnitzel, Käsespätzle oder Salat mit Ziegenkäse- es war für jeden Geschmack etwas dabei. Bei den meisten Kameraden bewirkte die insgesamt dreistündige Wanderung am ersten Tag einen nahezu leeren Akku. Nicht so bei unserem jüngsten Sportkameraden. Der hatte selbst beim Duschen soviel nicht verbrauchte
Energie, dass sich die Duschkabine kampflos ergab. Tja, wenn man nicht ausgelastet ist!
Auch in diesem Jahr ließen es sich Klaus und Ralf nicht entgehen, wieder das
Eiswürfelzimmer zu bewohnen. Diese Eismaschine ist nicht nur für die Beiden im Ausflug nicht mehr wegzudenken. Am ersten Abend war dann noch bis Mitternacht eine Hand voll SV-ler im besagten Zimmer 321 bei Asbach-Cola mit Eis als Gäste anzutreffen.
Die erste Nacht verlief sehr ruhig und Punkt 9 Uhr am nächsten Morgen waren alle Mann beim Frühstück.
Um halb 11 Uhr stand die nächste Wanderung auf dem Programm. Bei immer noch trockenem Wetter brachen 10 Kameraden auf zur Alpenblickrunde entlang nach
Großkemnat zum Wartturm. Dort wurden wir von unseren Kameraden Uwe, Andreas und Herbert gegen halb 1 Uhr schon erwartet und mit Vesper und Bier und Schnaps verköstigt. Lieber Uwe, vielen Dank auch in diesem Jahr für die jährlich
wiederkehrende Spende (Brot, Wurst, Käse und Bier) von dir! Und Herbert und Andreas Danke für euere Mithilfe. Auch wenn wir nicht gerade höflich auf unser widerrechtliches Parken hingewiesen wurden, ließen wir uns die allseits gute Laune nicht verderben.
Noch eine Stunde Marsch stand bevor und so kamen wir um 14 Uhr in der Skihütte Oberbeuren an. Wir saßen dort draußen auf der Südterrasse, mit toller Aussicht ins Tal und ließen es uns wiederum sehr gut gehen. Im Innenraum wurde derweil das Eintreffen einer Hochzeitsgesellschaft vorbereitet. Aufgrund des üppigen Vespers zuvor am Wartturm war es nicht verwunderlich, dass der Durst dem Hunger mal wieder den Rang abgelaufen hat. So wurden an unseren Tisch- alle 13 waren wieder anwesend- lediglich kleinere Gerichte wie Gulaschsuppe oder Vesperteller gebracht.
Mittlerweile hatte sich die Sonne verzogen und der Wind blies kräftig ins Tal. Es war an der Zeit aufzubrechen und die 10 Wanderer kamen nach strammem Marsch gegen 16.15 Uhr wieder in unserem Hotel an. Kaum waren wir angekommen, setzte auch schon für längere Zeit der Regen ein! Die Zeitspanne bis zum nächsten Abendessen um halb 7 Uhr wurde mit Körperpflege, Schlafen oder Sauna verbracht.
Nach dem Essen machte sich unser Brüderpaar - beide treue Bayernfans - auf in den Seminarraum, wo wir den Großteil des Spiels der Bayern in Frankfurt und einen ungefährdeten 3 zu Null-Sieg beobachten und bejubeln konnten.
Danach spielte unser KSC in Dresden und alle Mann (nur wir 13) sahen sich im besagten Raum das Spiel in Ruhe auf einer großen Leinwand an. Endstand war 3 zu 3 und bei 13 anwesenden Experten war es nicht verwunderlich, dass die Meinungen hierüber auseinandergingen. Natürlich, auch wenn es schon später war als gewöhnlich (22.30 Uhr), stand noch die Auslosung der morgigen Begegnung auf der Tagesordnung. Diese wurde wieder von unserem Klaus durchgeführt und ergab folgende Teams:
Mannschaft 1:
Uwe Großmann, Klaus Lerch, Manfred Rihm, Thomas Vogel und Manfred Fitterer. Mannschaft 2:
Andreas Tritschler, Michael Maier, Karl Lewna, Hartmut Grossbaier und Raimund Gerstner.
Es waren dieses Mal nur 10 Spieler im Lostopf, da Ralf Fitterer, Herbert Deck und Harald Rihm verletzungsbedingt nicht zur Disposition standen. Eine ziemlich ausgeglichene Verteilung, die Ergebnisvorhersagen in alle Richtungen zuließ. Nach den üblichen Diskussionen und Mutmaßungen über den nächsten Morgen waren nach Mitternacht noch einige Spieler im Eiswürfelzimmer anzutreffen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass in jedem Ausflug dieselben Spieler an diesen Schlafstörungen leiden.
Nach dem dritten gemeinsamen Frühstück marschierten wir zum Sportgelände des TV Irsee (weniger als 1 Kilometer). Dort angekommen durften wir doch tatsächlich auf dem Rasen unser Spielfeld abstecken.
Gegen 11.15 Uhr erfolgte durch den Schiri Ralf Fitterer der Anpfiff! Vielen Dank Ralf – du hast das souverän gemeistert!
Es gab zwar keinen Regen aber dafür war es ziemlich kalt. Nach einer abgefälschten Ecke von Michael Maier erzielte Raimund Gerstner aus kürzester Distanz das 1 zu Null für Team 2. Dem Treffer folgte postwendend der Ausgleich durch Thomas Vogel. Manfred Rihms Distanzschuss wurde leicht von Karl abgefälscht und schlug zur Führung von Team 1 ein. Wieder traf anschließend Michael Maier zum 2 zu 2, wobei die Katze Großmann kaum eine Chance hatte. Es folgte der Halbzeitpfiff und das obligatorische Pausenpils.
Punkt 12 Uhr hat Ralf die zweitem dreißig Minuten Spielzeit angepfiffen. Nach einigen Minuten erzielte Raimund Gerstner auf Vorlage von Michael Maier die Führung für Team 2, die dann Karl Lewna noch auf 4 zu 2 ausbaute.
Statt die Köpfe hängen zu lassen, kämpfte sich Team 1 ins Spiel zurück und Thomas
Vogel markierte nach tollem Doppelpass mit Klaus Lerch den Anschlusstreffer. Thomas legte noch 2 Tore nach und plötzlich lag Team 1 in Front und brachte die Führung von 5 zu 4 auch über die Zeit.
Es ist wohl an der Zeit auch bei unserem besonderen Spiel den „player of the match“ zu bestimmen. M. E. muss man diese Entscheidung in die beiden Hälften einteilen. In Halbzeit 1 fiel ein Spieler sehr positiv auf, insbesondere weil er den Goalgetter Hartmut vom letzten Jahr nahezu kaltgestellt hat. Glückwunsch Brüderchen!
Und in Hälfte 2 war es der mehrfache Torschütze Thomas Vogel. Es ist wohl kein Zufall, dass beide Spieler aus Team 1 stammen!
Natürlich wurde auch in diesem Jahr unmittelbar nach dem Abpfiff der Ehrgeiz der
Einzelnen von der Kameradschaft abgelöst. Dankenswerterweise durften wir uns in den Räumlichkeiten des TV Irsee aufhalten und das ohne Anwesenheit von Einheimischen.
Ein solches Vertrauen ist wirklich außergewöhnlich und wurde von uns nicht enttäuscht.
Eine kleine Spende für die dortige Jugendkasse war mehr als angemessen.
Wir konnten das Spiel der Spiele rauf und runterdiskutieren und dabei die Reste des gestrigen Vespers und des Gerstensaftes vernichten. Gegen 15 Uhr waren wir wieder im Hotel und bald danach suchten elf Mann die Eiswürfelmaschine auf. Mittlerweile waren mehrere Flaschen der hell – bzw. dunkelbraunen Flüssigkeit von ihrem Inhalt befreit. Unser Präses hatte im Eifer des Gefechts vergessen, seine Torwarthandschuhe anzuziehen und so war es nicht verwunderlich, dass ihm das volle A………glas aus der Hand glitt und den Boden verzierte.
Bevor aber der Außenstehende meint, es wurde nur getrunken, lag falsch. Wir haben längere Zeit gebrainstormt, wie wir wieder unsere Sportstunde attraktiver machen können. Bin gespannt, ob diese positiven Gedanken in der Zukunft auch umgesetzt werden können!
Die Zeit verging im Nu und die heftigen Diskussionen bewirkten den ersten personellen Ausfall beim Abendessen. Ein Gedeck blieb an diesem Abend unbenutzt.
Nach dem wieder leckeren Essen bedankte sich Hartmut im Namen aller Kameraden bei unserem neuen Organisator Raimund für seine Arbeit und einen wirklich schönen Ausflug 2025.
In Anbetracht der bevorstehenden Rückfahrt am nächsten Tag war nachvollziehbar, dass ab 22.30 Uhr keiner der Sportkameraden mehr außerhalb des jeweils eigenen Zimmers anzutreffen war.
Das letzte gemeinsame Frühstück um 9 Uhr wurde in vollständiger Personenzahl eingenommen.
In diesem Jahr gab es viele Änderungen und auch der Abrechnungsmodus wurde geändert. Jeder hat selbst seine individuelle Rechnung beglichen und es musste keine Gesamtaufstellung der Kosten gemacht werden. Hier hat sich bisher immer unser Rainer dankenswerterweise drum gekümmert.
Nach dem Frühstück ging es dann an die Heimfahrt und auch diese verlief für alle 4 PKWs relativ unproblematisch und so sind alle gegen 13 Uhr wieder bei ihren Familien eingetroffen.
Teilnehmer 2025:
Manfred Rihm, Harald Rihm, Klaus Lerch, Andreas Tritschler, Ralf Fitterer, Uwe Großmann, Hartmut Großbaier, Michael Maier, Herbert Deck, Thomas Vogel, Raimund Gerstner, Manfred Fitterer und Karl Lewna.
Fazit:
Es war auch dieses Jahr ein wirklich schöner und gut organisierter Ausflug. Danke dir lieber Raimund. Du hast die Messlatte beim ersten Mal ganz schön hoch angesetzt.
Diverse Befürchtungen einiger Kameraden sind Gott sei Dank nicht eingetroffen. Grundsätzlich sollte man auch bei Veränderungen nur nach vorne schauen und deshalb freuen wir uns schon jetzt auf den nächsten Ausflug 2026.
Unsere unvergesslichen Gesangsabende werden aber vermutlich nicht nur dem Berichterstatter immer in ganz besonderer Erinnerung bleiben.
Euer Sportkamerad Harald Rihm
P.S. Lieber Hartmut und lieber Uwe Danke auch in diesem Jahr für die Einladung und tolle Bewirtung in euren Gärten!
Unseren angeschlagenen Kameraden wünschen wir baldige Genesung!